Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nationalpark

Tortuguero Banner

Run, Turtle, Run! Tortuguero Nationalpark, Costa Rica

Die letzte Station auf unserer Reise durch Costa Rica (Nov./Dez. 2016) sollte der Tortuguero Nationalpark im Nordosten des Landes an der Karibikküste sein. Hier könnt Ihr lesen, was Asta und ich dort alles erlebt haben und es gibt ein paar praktische Tipps. Der Tortuguero Nationalpark ist vom Rest des Landes ziemlich gut abgeschottet, es gibt keine Straße in den Park, der gleichnamige Ort an der Küste ist nur per Boot oder Flugzeug erreichbar. Anziehungspunkt für uns Touristen im Park ist die reiche Tier- und Pflanzenwelt, die der Regenwald und die Flüsse zu bieten haben, aber die Hauptattraktion sind wohl die Meeresschildkröten (spanisch: „Tortuga“), die zu bestimmten Zeiten am Strand ihre Eier im Sand ablegen. Und natürlich ihre geschlüpften Jungtiere, die dann einige Wochen später über den Strand ins Meer rennen (hierzu später!). 1. Anreise nach Tortuguero Wir sind auf dem Wasserweg nach Tortuguero gekommen. Dazu fährt man zunächst in den kleinen Ort La Pavona und parkt sein Auto dort auf einem der großen Parkplätze in der Nähe des Bootsanlegers (Kosten: 10 USD/Tag), es gibt aber …

Reisetagebuch Namibia – Woche 2

Hier schreibe ich über die zweite Woche unseres Roadtrips durch Namibia.
7. Spitzkoppe: Auf dem langen Stück durch die totale Einöde sieht man am Horizont schon aus ca. 70km Entfernung langsam die Spitzkoppe und ihren Nachbarberg auftauchen. Von Nahem sieht sie dann so aus: Die Spitzkoppe liegt nicht in einem Nationalpark,…

Reisetagebuch Namibia – Woche 1

Ein kompakter Reisebericht über unsere 2 Wochen auf der „Ersttäter-Route“ in Namibia, der einen guten Überblick über die gängigen Ziele gibt und die Strecken dazwischen gibt. Dazu gibt´s hier und da Tipps für Eure eigene Reiseplanung. 1. Ersttäter-Route? Bei den Recherchen für diese Reise bin ich schnell auf www.namibia-forum.ch gestoßen und dort gibt es für die immer wieder erfragte Standard-Route mit den beliebtesten Highlights den m.E. passenden Namen „Ersttäter-Runde“, daher übernehme ich den Namen, obwohl ich 1999 schonmal in Namibia war. Asta und ich waren uns auch schnell einig, das Land mit einem Dachzelt-Camper anstelle der Variante „Allrad-Wagen plus Lodges“ zu bereisen, weil uns das einfach mehr anlachte. Was man für so einen Roadtrip beachten sollte, habe ich in einem anderen Artikel zusammengefaßt. 2. Also, wo geht´s lang? Unsere Route im Groben:Windhoek – Naukluft-Berge – Sossuvlei – Swakopmund – Damaraland, Spitzkoppe – Erongo-Berge, Omandumba – Mt. Etjo Safari Lodge – Sasa Safari Camp, Ugab Terraces – Etosha N.P. – Waterberg N.P. – Windhoek. Das ist die klassische Ersttäter-Runde für ca. 2 Wochen, ich schäme mich …

Manuel Antonio

Beliebt und das aus gutem Grund: Manuel Antonio Nationalpark

Auf unserer Costa Rica Rundreise im November/Dezember 2016 durfte ein Besuch im Manuel Antonio Nationalpark nicht fehlen, auch wenn er für uns so gar nicht auf der Route lag. Aber der Park klang einfach zu gut um ihn auszulassen. Der Antonio Nationalpark kann mit gleich zwei Superlativen aufwarten: Er ist mit gerade mal 7 Quadratkilometern der kleinste Nationalpark in Costa Rica. Gleichzeitig ist der an der Pazifikküste gelegene Park auch der meistbesuchte des Landes, was zum einen an der guten Erreichbarkeit von der Hauptstadt San José liegt, zum anderen gibt es wohl keinen anderen Ort in Costa Rica, an dem man sich so sicher sein kann, nahezu mühelos unheimlich viele verschiedene Tiere zu Gesicht zu bekommen. Der Park besteht besteht fast vollständig aus tropischem Regenwald, der bis an die sehr schönen Stränden heranreicht, dazu kommen ein paar Inseln vor der Küste, die ebenfalls zum Schutzgebiet gehören. Okay, klingt gut, wie komme ich da hin? Der Nationalpark liegt ca. 115 km südlich der Hauptstadt San José an der Pazifikküste Costa Ricas, mit dem Auto sind trotz guter …

Patagonien: Torres del Paine Nationalpark

Wer sich für raue Landschaften begeistern kann, der muss irgendwann die Torres del Paine im Süden Chiles besuchen! Diese Berge sind für Patagonien das, was der Mt. Everest für den Himalaya oder der Ayers Rock für Australien ist: Das berühmteste Panorama überhaupt, das auf fast jedem Reiseführer oder Bildband der Region abgebildet ist. Und das vollkommen zu recht, ich kenne wenig schönere Bergpanoramen, wir nannten die Postkarten-Ansicht damals „The Million Dollar View“. Die Torres del Paine haben ihren Namen aus der Sprache der einheimischen Tehuelche-Indianer, „Paine“ bedeutet soviel wie „himmelblau“, Torres del Paine heißt also soviel wie „Türme des blauen Himmels“. Für mich persönlich heißen sie auch Torres del Pain / „Türme des Schmerzes“, aber dazu später mehr.  1. Ein paar Fakten zum Torres del Paine N.P., bitte! Der Nationalpark wurde bereits 1959 gegründet und ist rund 2400km² groß, 1978 wurde er von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Der Park ist durchzogen von bis zu 3000m hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und der sprichwörtlichen Pampa und ist relativ gut erschlossen, es gibt gute (wenn auch ungeteerte) Straßen und die …