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Tipps für den perfekten Roadtrip in Namibia

Namibia ist ein Land, das wie geschaffen ist für einen Roadtrip!Grandiose Landschaften, einsame Pisten, wilde Tiere, freundliche Menschen und großartige Campingplätze und Lodges erwarten Euch. Ich möchte Euch in diesem Artikel die wichtigsten Infos für die Planung Eures eigenen Namibia-Roadtrips geben. 1. Wann ist die beste Zeit für einen Roadtrip in Namibia? Reisezeit:Eigentlich ist Namibia das ganze Jahr über bereisbar, auch wenn es deutliche Unterschiede zwischen den Jahreszeiten gibt. Klar, Namibia liegt auf der Südhalbkugel, die Jahreszeiten sind daher den unseren entgegengesetzt. Der südliche Winter (ca. Mai bis September) ist die absolute Hochsaison für Namibia. Dann ist Trockenzeit, die Temperaturen angenehm, im Süden kann es nachts aber auch richtig kalt werden. In dieser Zeit sind viele der Highlights im Land regelrecht – für namibische Verhältnisse – überlaufen. Wenn Ihr zu dieser Zeit Euren Roadtrip plant, solltet Ihr Euch möglichst frühzeitig um den Wagen und die Unterkünfte kümmern. Nirgendwo im Damaraland Die Regenzeit in Namibia fängt Oktober/November an und kann bis in den April reichen, teilweise herrscht dann extreme Hitze. Obwohl Namibia in großen Teilen aus Wüste bzw. Halbwüste besteht, kommt in …

Manuel Antonio

Beliebt und das aus gutem Grund: Manuel Antonio Nationalpark

Auf unserer Costa Rica Rundreise im November/Dezember 2016 durfte ein Besuch im Manuel Antonio Nationalpark nicht fehlen, auch wenn er für uns so gar nicht auf der Route lag. Aber der Park klang einfach zu gut um ihn auszulassen. Der Antonio Nationalpark kann mit gleich zwei Superlativen aufwarten: Er ist mit gerade mal 7 Quadratkilometern der kleinste Nationalpark in Costa Rica. Gleichzeitig ist der an der Pazifikküste gelegene Park auch der meistbesuchte des Landes, was zum einen an der guten Erreichbarkeit von der Hauptstadt San José liegt, zum anderen gibt es wohl keinen anderen Ort in Costa Rica, an dem man sich so sicher sein kann, nahezu mühelos unheimlich viele verschiedene Tiere zu Gesicht zu bekommen. Der Park besteht besteht fast vollständig aus tropischem Regenwald, der bis an die sehr schönen Stränden heranreicht, dazu kommen ein paar Inseln vor der Küste, die ebenfalls zum Schutzgebiet gehören. Okay, klingt gut, wie komme ich da hin? Der Nationalpark liegt ca. 115 km südlich der Hauptstadt San José an der Pazifikküste Costa Ricas, mit dem Auto sind trotz guter …

Der letzte Anstieg zum Angels Landing

Nur für Schwindelfreie! Angels Landing Trail, Zion Nationalpark

Die ersten Tage im Südwesten der USA hatten wir überwiegend auf Highways, in Las Vegas und in kleineren State Parks verbracht. Im Zion National Park wollten Asta und ich dann endlich mal die Wanderschuhe schnüren und uns die Beine vertreten. Im Park gibt es zwei sehr berühmte und populäre Wanderungen: Die Zion Narrows und den Angels Landing Trail. Da die Narrows – man watet einige Kilometer durch den Canyon des Virgin Rivers – wegen des hohen Wasserstands Anfang April noch geschlossen waren, sollte es der Angels Landing Trail sein, nicht die schlechteste Alternative, immerhin wird der Hike in diversen Publikationen als „spektakulärste Tageswanderung der USA“ angepriesen. So ein Superlativ zieht natürlich (auch wenn mir die Buckskin Gulch noch besser gefallen hat, über die ich schon geblogged habe).  I. Ein paar Fakten Was den Tail so spektakulär macht, ist das letzte Stück des Trails, denn das führt auf einem stellenweise weinger als 1 Meter breiten Felsgrat steil auf einen Bergstock hinauf, der wie eine Kanzel in den Zion Canyon ragt, auf den eigentlichen „Landeplatz der Engel“. Hier …

Best Day-Hike ever! Buckskin Gulch, Utah

Ein Trailbericht über die Buckskin Gulch, mit praktischen Tipps und besonderen Hinweisen für Fotografen. I. Soviel Auswahl in der Gegend! Bei der Vorbereitung auf den Roadtrip durch den Südwesten der USA suchte ich nach lohnenswerten Wanderungen in den sog. Slot Canyons der Gegend. Natürlich gab es da schnell einen Favoriten: Jeder kennt die Bilder des berühmten Antelope Canyons mit seinen organisch anmutenden Formen und den spektakulären „Light Beams“. Eigentlich ist in dieser Gegend eine Tour durch diesen Canyon ein Muss, die Sache hat aber einen Haken: Man kann ausschließlich geführte Touren in den Lower und Upper Antelope Canyon machen. Und die lassen sich die Navajos, auf deren Land der Canyon liegt, teuer bezahlen. Eine 1,5h lange Tour schlägt mit 48 USD zu Buche, die Tour für ambitionierte Fotografen (also die mit DSLR und Stativ) kostete im April 2017 schon 98 USD, seit neuestem gar 198 USD. Das war mir schlicht zuviel Geld für eine Tour, bei der man mit Dutzenden von Leuten durch den nur knapp 400m langen Canyon marschiert. Obwohl oder gerade weil ich …